Es fällt ein Stern herunter
aus seiner funkelnden Höh;
das ist der Stern der Liebe,
den ich dort fallen seh.

Es fallen vom Apfelbaume
der weissen Blätter so viel;
es kommen die neckenden Lüfte
und treiben damit ihr Spiel.

Es singt der Schwan im Weiher,
und rudert auf und ab;
und immer leiser singend,
taucht er ins Fluthengrab.

Es ist so still und dunkel,
verweht ist Blatt und Blüth;
der Stern ist knisternd zerstoben,
verklungen das Schwanenlied.

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